Vor
zwei Wochen fuhr ich zur Abwechslung einmal
ein Langstreckenrennen in Einsiedeln. Durch
das schlechte Wetter wurde die Strecke zwar
gekürzt, doch im Ziel war ich nicht böse
darüber denn meine Fahrzeit betrug trotzdem
3 Stunden und 43 Minuten. Ich hatte mir
vorgenommen, die ersten Berge etwas
vorsichtig anzugehen, um an der letzten
Steigung nochmals Reserven zu haben. Das
setze ich dann auch in die Tat um und ich
fühlte mich in den Steigungen jeweils sehr
gut und hatte immer noch Reserven. Doch
meine Rechnung ging nicht auf, denn am
letzten Berg hatte ich trotzdem Mühe und
musste sogar noch zwei Ränge abgeben. So
erreichte ich das Ziel auf dem 18.
Schlussrang.
Als nicht Langstreckenspezialist bin ich
trotzdem zufrieden, denn der Rückstand auf
die Spitze hielt sich noch in Grenzen.